Wir über uns
Unsere Bruderschaft zählt zurzeit 106 Mitglieder.
Die Schützenklasse beginnt mit 22 Jahren und endet mit 44 Jahren. Ab dem Eintritt in diese Schützenklasse kann auch an dem Königsschießen teilgenommen werden. Besonders freut es die Bruderschaft, wenn Jungschützen in die Schützenklasse übernommen werden können und dann auch noch gleich die Königswürde erringen.
Die Altersklasse gilt von 45 – 59 Jahren und die Seniorenklasse ab 60 Jahren.
Der Trainingstag ist jeden Donnerstag ab 19.00 Uhr.
Die Jugend (17-22 Jahre) und die Schülerklasse (10-16 Jahre) haben in unserer Bruderschaft einen sehr hohen Stellenwert und werden dementsprechend gefördert. Neben der Benutzung der Vereinswaffen werden den Jugendlichen auch Munition und Scheiben unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Außer dem Schießsport werden der Jugend weitere gesellige Aktivitäten angeboten, z.B. Schwimmen, Grillen, Ausflüge usw.
Die beiden Jugendwarte, Dieter Bachem und Roman Waldow, stehen den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite.
Training für die Jugend ist jeden Dienstag ab 17.30 Uhr .



Seit 1987 ist der Anteil der weiblichen Mitglieder ab 23 Jahren von 0 auf über 26 angestiegen. Um den Schützenschwestern gerecht zu werden, wurde ein eigens für die Damen reservierter Trainingstag eingeführt. Jeden Montag treffen sich die aktiven Schützenschwestern ab 18 Uhr im Schützenhaus.

An den Rundenwettkämpfen des historischen Schützenbundes (ca. 10 Begegnungen) nehmen die Frauen in der Damenklasse mit 2 Mannschaften teil.
Ab 1997 wurde an unserem Schützenfest erstmalig neben den Prinzen- u. dem Schützenkönig auch eine Schützenliesel gekrönt.

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft ist Mitglied im Zentralverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und im Deutschen Schützenbund (der dem Deutschen Sportbund angegliedert ist).
Beide Verbände führen jedes Jahr Schießsportwettbewerbe, unterteilt nach Wettkampfklassen (altersmäßige Unterteilung) und Disziplinen (Unterteilung nach Waffenarten und Anschlagsarten) durch. Die Wettkämpfe beginnen jedes Jahr mit den Vereinsmeisterschaften und setzen sich im DSB über die Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften bis zur Deutschen Meisterschaft fort. Im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften wird das Sportprogramm in Vereinsmeisterschaft, Bezirksbestenschießen, Diözesanmeisterschaft und Bundesmeisterschaft unterteilt.
Unsere Bruderschaft beteiligt sich jedes Jahr an den jeweiligen Sportprogrammen, der Schwerpunkt liegt bei den Meisterschaften des DSB.
Einige Schützen haben sich schon für die Landesmeisterschaften und den Deutschen Meisterschaften in München qualifizieren können.






Am Samstag, nach dem 20. Januar, wird das Patronatsfest zu Ehren des hl. Sebastians gefeiert. Dieses beginnt mit einer Festmesse in der Pfarrkirche. Anschließend wird in geselliger Runde bei “Speis und Trank” das Patronatsfest gefeiert. An diesem Abend werden verdiente Schützenschwestern und -brüder ausgezeichnet.

Unser Brudermeister Wilhelm Ippendorf gratuliert Friedel Reinartz anlässlich des Patronatsfestes 2007 zur Ehrenmitgliedschaft.
Die Ehrenmitgliedschaft ist eine der höchsten Auszeichnungen, die durch die Bruderschaft verliehen wird.
Seit 1992 wird an dem Mittwoch vor Ostern ein Ostereier-Schießen für Mitglieder und alle Interessierte durchgeführt. Diese Veranstaltung dehnt sich bis in die Abendstunden aus, bis feststeht, wer den Titel „Eierkönig“ führen darf. Doch in geselliger Runde fällt das Warten nicht schwer.
An Fronleichnam begleitet die Bruderschaft in Schützentracht die Prozession. Nachmittags ist das Liesel-Schießen. Die Damen der Bruderschaft schießen seit 2001 die „Schützen-Liesel“ aus (mit Kleinkaliber-Gewehr auf einen Holzvogel). An diesem Nachmittag wird auch der „Anna-Henseler-Pokal“, gestiftet vom ehemaligen Wirt des Henseler Hofes, Michael Hofmann, ausgeschossen. Hier nehmen Mannschaften der Niederbachemer Ortsvereine teil. Die „Friedel-Reinartz-Trophäe“ wird auf einem Gipsvogel mit Luftgewehr ausgeschossen. Das Startgeld wird einem sozialen Zweck in Niederbachem zur Verfügung gestellt.
Die Bruderschaft nimmt an den Schützenfesten von 8 befreundeten Schützenvereinen in Bad Godesberg, Plittersdorf, Rüngsdorf, Mehlem, Lannesdorf, Ließem und Villip teil. Die von uns besuchten Vereine dürfen wir wiederum auf unserem Schützenfest als Gäste begrüßen.
Unser Schützenfest wird seit vielen Jahren an dem 2. Wochenende im Juli durchgeführt. Es wird als Schützen- und Volksfest gefeiert, an dem nicht nur die Niederbachemer Vereine sondern auch die Niederbachemer Bevölkerung gerne teilnehmen. Bis 2008 fand das Schützenfest im großen Festzelt auf der Sebastianushöhe statt. Seit 2009 feiern wir Samstag und Montag im Dorfsaal und Sonntags, wenn wir auch unsere befreundeten Schützenvereine erwarten, in kleineren Zelten auf dem Schützenplatz.
Der Samstag ist ganz dem amtierenden Königspaar gewidmet. Schon nachmittags treffen sich die Schützen und ziehen gemeinsam mit musikalischer Begleitung zum Königspaar. Abends findet der Schützenball mit einer großen Tombola statt.
Am Sonntag zieht der Festumzug mit den befreundeten Schützenvereinen durch das Dorf zum Schützenplatz. Dort werden verschiedene Schießwettkämpfe ausgetragen. Aber auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Montags findet das Prinzen- und Königsschießen statt. Sowohl bei den Jungschützen wie auch bei den Schützen ist dies der aufregendste Tag des Schützenfestes. Da sich immer mehrere um die Würde des Schülerprinzen, Prinzen und König bemühen, steigt die Spannung bei jedem Schuss auf den Rumpf. An diesem Tag sind nicht nur die Schützen in der Schießhalle vertreten, auch viele Niederbachemer zieht es jedes Jahr wieder auf die Sebastianusshöhe, um die Kämpfe um die Würden mitzuerleben. Oft geht ein „Oh“ und „ach“ durch den Schießstand, bis dass der entsprechende Vogel endlich fällt. Doch darauf haben die Bonner Böllerschützen nur gewartet. Durch ihre Böller weiß nun jeder aus dem Dorf, dass ein neuer Schützenkönig ermittelt wurde.

Die Bonner Böllerschützen grüßen den neuen König.
Abends findet die Proklamation der neuen Würdenträger mit anschließendem Krönungsball statt. Die Durchführung des Schützenfestes mit den Auf- u. Abbauarbeiten im Dorfsaal und den Zelten auf dem Schützenplatz ist nur durch den großen Einsatz vieler Mitglieder möglich.
Bevor der „Buß und Bettag“ als freier Arbeitstag abgeschafft wurde, fand ein Preis- und Pokalschießen an diesem Feiertag statt. Danach wurde das Schießen auf den darauf folgenden Sonntag verlegt. An diesem Tag werden keine sportlichen Höchstleistungen erwartet, sondern es werden Pokale auf einen Holzvogel und Sachpreise bei einem Glücksschießen ausgeschossen. Für die Frauen wird ebenfalls ein Glücksschießen ausgetragen. Bevor dieses jedoch beginnt, stärken sich die Damen erst einmal an der vom amtierenden Königspaar aufgebauten Kaffeetafel. Mit einem geselligen Beisammensein wird dieser Tag abgeschlossen.
Alle 2 Jahre unternimmt unsere Bruderschaft eine Tagestour. Gemeinsam einen schönen Tag verbringen, nette Gespräche führen, Neues kennen zu lernen,
all dies fördert die Gemeinschaft.
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Frühstück in freier Natur
Schon Tradition ist die Teilnahme am Rosenmontagszug und der Verkauf von Erbsensuppe an der Tankstelle.

