Chronik des Vereines in Stichworten

1926    Gründung 

Sportbegeisterte Bürger gründeten im Gasthof “Zur Traube” in Niederbachem  den Kleinkaliber-Sportverein, kurz “KKS” genannt. 

1927    Erster Schießstand

Der Vereinswirt des Gasthofes “Zur Traube”, Josef Jungen stellte dem “KKS” ein Grundstück  zur Ausübung seiner sportlichen Aktivitäten am Aukreuz (Austraße) kostenlos zur Verfügung Hier wurde dann in Eigenleistung ein offener KK-Schießstand mit 8 Bahnen je 50 Meter errichtet und der offizielle Schießbetrieb aufgenommen.

1934    Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn

1938    Letzter Schützenkönig vor dem Krieg

Als letzter Schützenkönig vor dem 2. Weltkrieg wurde Hans Schmitz ermittelt.  Er regierte 14 Jahre lang, von 1938 bis 1951. 

1950    Erster Vorstand nach dem Krieg

Ein neuer Vorstand wurde gewählt, nachdem der Schießbetrieb für ca. 5 Jahre nach dem Kriege ruhte.

1952    Umbenennung des Vereinsnamens

Auf Empfehlung des damaligen 1. Vorsitzenden Hermann Göller wurde auf einer Generalversammlung der Beitritt zum “Bund der historischen Deutschen  Schützenbruderschaften”, sowie die Umbenennung des Vereines in “St. Sebastianus    Schützenbruderschaft Niederbachem 1926 e.V.” einstimmig beschlossen. Durch die Eintragung  beim Amtsgericht ist die Bruderschaft seither als zu gemeinnützigen  Zwecken dienende Einrichtung anerkannt. 

1953    Neues Grundstück

 Die Bruderschaft erwarb am "Käteling" (heutige Austraße) ein Grundstück.

1958    Durch die Flurbereinigung wurde dem Schützenverein ein neues Grundstück auf der “Sebastianushöhe” zugewiesen.

1966    Einweihung des Schützenhauses

Im Rahmen der Feier des 40-jährigen Bestehens der Bruderschaft konnte die neue Schießsportanlage mit Schießhalle, 8 Kleinkaliber- und 9 Luftgewehrständen, Aufenthaltsraum  u. Toilettenanlage, die in überwiegender Eigenleistung erstellt  wurde, eingeweiht werden.

1972    Errichtung eines Kreuzes auf der “Sebastianushöhe”                                                                    Auf der Sebastianushöhe wurde ein 7 x 4 Meter großes und 16 Zentner schweres  Kreuz mit der Inschrift des Mottos des “Bundes der historischen Schützenbruderschaften  "-Glaube, Sitte, Heimat – aufgestellt und von unserem damaligen Präses Pfarrer  Passmann eingeweiht. Diese Kreuz wird bis heute an hohen Feiertagen angeleuchtet.

1973    Neues Gründungsjahr 1508/1926

Unserem damaligem Pfarrer Passmann ist es durch seine Nachforschungen zu verdanken, daß die Bruderschaft ab diesem Jahr das Gründungsjahr “1508/1926” führen darf, was durch den Zentralverband der Historischen Schützenbruderschaften beurkundet wurde.Er hat in alten Unterlagen beweisende Dokumente entdeckt: schon der Pfarrer Lambert Schäfer (1929-1939 in Niederbachem) hatte im Staatsarchiv  zu Düsseldorf eine Vermögensaufzeichnung gefunden, die der Pfarrer Arnoldus de Rhoda 1508 in einem kleinen Heftchen anlegte, in der die Bruderschaft vom hl. Sebastian  aufgeführt wird. Am 13. April 1687 errichtete der Jesuitenpater Phillipus Sconvill in  Niederbachem die Bruderschaft “Jesus-Maria-Josef” und verband sie mit der dort bestehenden Bruderschaft des hl. Sebastianus.So steht es im Bruderschaftsbuch von 1687 zu lesen, in dem die Mitglieder aus der ganzen  Umgebung eingetragen sind. In diesem Zusammenhang ist noch der Bruderschaftsaltar in unserer Pfarrkirche aus  dem 17. Jahrhundert zu erwähnen, der auf dem Hauptbild den hl. Sebastianus und auf  dem Krönungsbild die hl. Familie "Jesus-Maria-Josef”.

1983    475-jähriges Bestehen

Das Bezirks-Schützenfest wurde in diesem Jahr in Verbindung mit unserem Schützenfest anläßlich des 475-jährigen Bestehens der Bruderschaft gefeiert.

1984    befreundeter französischer Schützenverein in Wachtbergs Partnergemeinde La Villedieu

Seitdem unsere Bruderschaft 1980 dem Wachtberger Partnerschaftsverein  Wachtberg/La Villedieu beigetreten ist, entstand eine Freundschaft mit dem französischen       Schützenverein.  Es wurden seither mehrere Besuche gegenseitig durchgeführt. 

1991    Einweihungsfeier des renovierten und neu überdachten Luftgewehrstandes 

1992    Modernisierung und Renovierung der Toilettenanlage

1998    Fertigstellung des neuen Aufenthaltsraumes mit Heizung 

 Der bisherige Aufenthaltsraum war klein, feucht und hatte keine Heizung.Um diesen Missstand abzustellen, wurde diese Baumaßnahme angegangen.Dank der Mithilfe durch fleißige Mitglieder mit insgesamt 2.400 Arbeitsstunden konnte  der neue Aufenthaltsraum nach einjähriger Bauzeit eingeweiht werden.